10 Jahre KASUMAMA Afrika Festival

The Mahotella Queens - Credit: Joe Waltini
7. bis 11. Juli 2010,
Moorbad Harbach im Waldviertel
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Wir freuen uns auf einen heißen Herbst
mit Stars aus Afrika!
Lokua Kanza (Zaire/Frankreich)
9.Oktober 2010, Treibhaus, Innsbruck
Seine Musik ist von intensiver
Leuchtkraft und kristallklar, dabei technisch ausgesprochen
fortschrittlich. Mit seiner nostalgischen Atmosphäre, seinem
ätherischen, meditativen Klima, seiner spartanischen
Instrumentierung, seiner Simplizität und Sanftheit kreiert
Lokua Kanza eine fast schon übernatürliche Transparenz, die
ihn deutlich von anderen Künstlern aus dem Kongo, aber auch
aus anderen Ländern Afrikas abhebt. Bei ihm umarmen und
vereinen sich zwei Welten in nahezu perfekter Weise: Afrika
mit seinen starken Songs und Traditionen und der Westen mit
seinen subtilen Rhythmen und Harmonien.
Auf der Bühne kreiert der Musiker, Komponist, Texter und
Sänger in lingalischer, portugiesischer, französischer und
englischer Sprache mit seiner spartanisch instrumentierten
vierköpfigen Band eine Mischung aus Entspannung und
Entertainment, die jedes Publikum begeistert und die
unglaubliche Variationsbreite seiner Musik widerspiegelt.
Im April 2010 erschien mit Nkolo ein Album, „das nicht nur
eines von Lokua Kanzas Meisterwerken sein könnte, sondern
gleichsam einen Maßstab für die Musik der Gegenwart setzt –
vom Genre der “Weltmusik” ganz zu schweigen“ (Harmonia Mundi).
(Pressetext F-Cat)
Salif Keita (Mali/Frankreich)
23. Oktober 2010, Konzerthaus Wien
Salif Keita, im Herzen Malis
als Angehöriger einer alten königlichen Familie geboren und
mit einer «goldenen Stimme» gesegnet, hat nicht nur die
traditionelle Musik seiner Heimat in alle Welt getragen,
sondern sich in der Zusammenarbeit mit Stars wie Carlos
Santana, Wayne Shorter oder Joe Zawinul auch internationalen
Strömungen geöffnet. Wenn uns heute Klänge aus Afrika längst
nicht mehr fremd erscheinen, dann ist das auch das Verdienst
von Salif Keita.
Seine musikalische Laufbahn baut auf einem tragischen
Umstand: Aufgrund seiner weißen Albino-Hautfarbe verstieß
ihn seine Familie. Dies gab ihm jedoch die Freiheit, als
Sänger zu arbeiten, was Adeligen in Westafrika eigentlich
nicht erlaubt ist. Zu Beginn der Siebziger wurde Salif Keita
Mitglied der Gruppe Les Ambassadeurs (später: Les
Ambassadeurs Internationaux), die in kurzer Zeit zu einer
der bekanntesten Formationen Westafrikas aufstieg und mit
legendären Songs wie «Mandjou» und «Primpin» ein
essentielles Kapitel in der Geschichte der afrikanischen
Popmusik schrieb. Bei einem Festival in Frankreich zu Beginn
der Achtziger konnte sich endlich auch das europäische
Publikum von der einzigartigen Kunst des überragenden «Mandingo-Blues-Mannes»
überzeugen. Salif Keita zog nach Paris, wo er die Weichen
für seine erfolgreiche Solokarriere stellte. All seine
folgenden Veröffentlichungen belegten die vordersten Plätze
der Weltmusikcharts. Sein Solodebüt von 1987, «Soro», gehört
bis heute zu den bestverkauften afrikanischen Platten
überhaupt. Vor kurzem ist sein jüngstes Album «La Différence»
erschienen – ein musikalisch mitreißendes Plädoyer für
Respekt und Toleranz.
Cheikh Lô (Senegal)
5. November 2010, Porgy & Bess, Wien
Der Sufi-Troubadour aus
dem Senegal ist einer von Afrikas großen Einzelgängern. Als
Sänger und Songwriter, Gitarrist, Percussionist und Drummer
verbindet er die Einflüsse West- und Zentralafrikas mit
Funk, Cuban Music, Flamenco und Rumba. Seine bitter süße
Stimme ist ebenso unverwechselbar wie die Raffinesse seiner
Arrangements.
Cheikh Lô wurde 1955 in eine senegalesische Familie in
Burkina Fasos Bobo Dioulasso hineingeboren, einer Stadt
nicht weit entfernt zur Grenze von Mali. Dort wuchs er auf,
sprach Bambara (eine der Sprachen Malis), Wolof (die
Hauptsprache des Senegal) und lernte Französisch. Sein Vater
gehörte einer Familie an, in welcher seit langem die
Traditionen der einheimischen Marabuts gepflegt wurden. Von
Kind auf war klar, dass ihn nur die Musik interessierte.
Die erste Musikkassette erschien 1990 – "Doxandeme"
("Immigranten"). Er gewann Wettbewerbe, Youssou N´Dour
begegnete ihm. "Immer wenn er die Chorusse sang, war ich von
seiner Stimme überwältigt" erklärte Afrikas populärster
Sänger damals und produzierte 1996 mit Lô dessen erstes
Album "Ne La Thiass" im dominanten, treibenden Mbalax-Sound
Senegals. Auch heute noch sind alle, die Cheikh Lô live
erleben, überwältigt von dieser großen Stimme Afrikas – wie
einst Youssou N´Dour. Im September 2010 erscheint
zeitgerecht zur Europa-Tour von Cheikh Lô das neue Album "Jamm"
bei World Circuit. (Pressetext)
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Live-Konzerte vom 10. KASUMAMA Afrika Festival auf
Emap.FM
The Mahotella Queens live @ KASUMAMA
Argile feat. Sarah Ndagire live @ KASUMAMA
Rocky Dawuni live @ KASUMAMA
Sister Fa
live @ KASUMAMA
Die Live-Mitschnitten laufen mit RealPlayer. Für gratis
download
hier klicken!
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10. KASUMAMA Afrika Festival auf youtube
The Mahotella Queens (Südafrika)
Rocky Dawuni & Vitamin X (Ghana)
Argile feat. Sarah Ndagire (Uganda)
Sister Fa (Senegal)
Les Cinq Frères (Burkina Faso)
Cross Over mit Casa.tamtam (Senegal) & Quintbrass
(Waldviertel)
Open Stage - Konzert: Kairaba (Senegal)
Open Stage - Konzert: Solo Kouyate (Senegal)
Open Stage - Konzert: Tshila (Uganda)
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Stimmungsvolle Fotos vom 10. KASUMAMA Afrika Festival
Unser engagierter Festival-Fotograf
Joe Waltini (unten links im Bild) hat bereits tolle Fotos auf seine Website
www.waltini.com
gestellt! Viel Spaß beim
Schmökern!

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10. KASUMAMA Afrika Festival - ein gelungenes Jubiläums-Fest
Das 10. KASUMAMA Afrika
Festival ist zu Ende und wir können auf ein gelungenes Fest
zurück blicken! Beste Wetterbedingungen, großartige
Konzerte, abwechslungsreiche Workshops und zahlreiche
BesucherInnen haben für eine stimmungsvolle
Festival-Atmosphäre gesorgt. Vielen Dank an euch alle, die
ihr das Festival jedes Jahr aufs Neue zu einem einzigartigen
Erlebnis macht!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim 11. KASUMAMA Afrika
Festival!
Euer KASUMAMA Team
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