Live-Konzerte

Die Hauptacts für das KASUMAMA-Jubliäumsfestival stehen fest und wir freuen uns, euch wieder ein tolles Musikprogramm mit internationalen Stars präsentieren zu können. Am Musikprogramm für Donnerstag und Sonntag wird noch gearbeitet. Nähere Infos findet ihr hier in Kürze!


The Mahotella Queens (Südafrika)
Samstag, 10. Juli, 22 Uhr, Festivalzelt

The Mahotella Queens

Großartige Stimmen und eine sensationelle Bühnenshow -  drei außergewöhnliche Königinnen aus Südafrika

Seit vierzig Jahren mischen drei Damen munter an vorderster Front der südafrikanischen Szene mit, ohne dass sie im neuen Millennium an Esprit und Swing eingebüßt hätten. Hilda Tloubatla, Mildred Mangxola und Nobesuthu Mbadu, seit 1964 unter dem Namen Mahotella Queens bekannt, können es sich auf die Fahnen schreiben, den Mbaqanga aus der Taufe gehoben zu haben. Die damals vorherrschende jazzige Marabi-Musik eines Hugh Masekela oder die Skylarks der jungen Miriam Makeba waren den drei aufmüpfigen Sängerinnen zu langsam. Und so koppelten sie die energiegeladenen Lieder der Xhosa und Zulu mit klickenden E-Gitarren und pumpendem E-Bass. Ein feuriger Mix, den auch das Wort Mbaqanga bezeichnet, denn es steht für eine Speise aus scharfen Bohnen und Fleisch.

Das Trio sang furchtlos für die Unterdrückten der Townships, Festnahmen bei Konzerten waren an der Tagesordnung. Ende der Achtziger traten sie über die Landesgrenzen hinaus und landeten mit ihrem Album „Paris Soweto“ und dem Song "Kazet" einen weltweiten Hit. In den Neunzigern kam das weltweite Publikum in den Genuss ihrer hochimpulsiven Shows und einem sensationellen Bühnenspektakel. Nun sind die drei außergewöhnlichen Frauen, diese drei großen afrikanischen Stimmen, mit neuen Songs aufgebrochen, die Welt erneut im Sturm zu erobern.


Sarah Ndagire feat. Argile (Uganda)
Samstag, 10.Juli, 20 Uhr, Festivalzelt

Sarah Ndagire

Die bezaubernde Sängerin Sarah Ndagire aus Uganda wird von der Trance-Groove Formation Argile begleitet. Zu Gast aus Österreich: Sigi Finkel !

Sarah Ndagire ist eine der bekanntesten und engagiertesten Sängerinnen Ugandas. Die Künstlerin sieht es als ihre Aufgabe, die Kultur ihrer Heimat zu bewahren und die Musik und den Tanz international bekannt zu machen. Zahlreiche Airplays, TV-Auftritte, CD-Aufnahmen und eine beachtliche Live-Karriere machen sie zu einer der aktivsten KünstlerInnen Ugandas. In Zusammenarbeit mit MusikerInnen auf der ganzen Welt vereint sie die ugandische Volksmusik mit verschiedenen Musikstilen zu einem zeitgemäßen Sound. So begegnen uns in ihren Songs traditionelle Instrumente wie Adungu (einer Art Bass-Harfenlaute), Amadinga und Indingidi, aber auch moderne Arrangements, die sich an der Pop- und Weltmusik orientieren.

Auf ihrer diesjährigen Europa-Tournee wird die bezaubernde Sängerin von der deutsch-afrikanischen Formation Argile begleitet. Zwischen Trance-Grooves, Djembe-Power, Zagazougou-Akkordeon, orientalischen Balladen auf der Saz und Balkanesk-klingenden Tänzen baut Argile musikalische Brücken im kulturellen Spannungsfeld zwischen Afrika, Orient und Europa. Zahlreiche GastmusikerInnen aus der ganzen Welt, aber vor allem aus Afrika, bereichern nicht nur die Musik von Argile, sondern sorgen auch für eine sich ständig wandelnde und immer äußerst beeindruckende Live-Show. Für das KASUMAMA Afrika Festival hat Argile einen ganz besonderen Gast aus Österreich eingeladen: Saxofonist Sigi Finkel. Außerdem wird sich Alexis Madokpon aus Benin den Musikern von Argile - Peter Horcher (Akkordeon, percussion), Robert Hofmann (Bass, Saz), Charles Blackledge (drums), Dieter Weberpals (Flöten)  - anschließen. Wir dürfen gespannt sein!

www.argile-music.de/linksontour.html
www.myspace.com/sarahndagire
http://sarahndagire.com



Rocky Dawuni feat. Vitamin X (Ghana)
Freitag, 9.Juli, 22 Uhr, Festivalzelt

Rocky Dawuni

In Afrika und den USA längst ein gefeierter Reggae Star, in Europa noch weitgehend unbekannt - Rocky Dawuni aus Ghana und die Band Vitamin X sind eines der Highlights beim 10. KASUMAMA Afrika Festival

Der Ghanaer Rocky Dawuni ist in Afrika und den USA längst ein gefeiert Reggae Star, in Europa hingegen ist er noch weitgehend unbekannt. Zahlreiche Musikpreise, gefüllte Konzerthallen und Stadien mit mehr als 30.000 begeisterten BesucherInnen und Auftritte mit Stevie Wonder, Peter Gabriel oder Bono Vox zeichnen seine bisherige Laufbahn aus. Eine kleine Sensation also, dass der Superstar und UNICEF Sonderbotschafter nun für das KASUMAMA-Jubliäums-Festival ins Waldviertel kommt. Sein grooviger Mix aus Reggae und Afro-Beats ist inspiriert von Künstlern wie Bob Marley, Fela Kuti und James Brown. Dazu mengt Rocky Dawuni Stile wie Dub, HipHop und traditionelle Rhythmen und schafft damit seinen eigenen, unverwechselbaren Stil.

Begleitet wird Rocky Dawuni auf seiner Europa-Tour von der Reggae Formation Vitamin X, die schon beim allerersten KASUMAMA Afrika Festival für tolle Stimmung sorgten und selbst bereits ihr 20jähriges Bestehen feiern. Bekannt für ihre geniale Kombination aus Roots Reggae, African Highlife und Soukous, werden wir eine kongeniale Zusammenarbeit erleben dürfen, die nicht nur Reggae Fans begeistern wird.

www.vitaminx-band.com
www.myspace.com/vitaminxafricanrhythmsrootsreggaeband
www.rockydawuni.com
www.myspace.com/rockydawunimusic



Sister Fa (Senegal)
Freitag, 9. Juli, 20 Uhr, Festivalzelt

Sister Fa

Die beeindruckende Künstlerin Sister Fa macht soziale Themen zum Inhalt ihrer Songs und vereint Rap-Beats, Soul und Jazz Elemente mit senegalesischen Rhythmen

Im Jahr 2000 startete die junge, talentierte Fatou Mandiang Diatta in ihrer Heimatstadt Dakar ihre Karriere als Rapperin unter dem Namen Sister Fa. Damals nahm sie ihr erstes Demo-Tape auf und wurde sogleich zu den senegalesischen HipHop Awards eingeladen, bei denen jedes Jahr die besten Rapper Afrikas ausgezeichnet werden. Kurz darauf stellte sie für einen französischen Dokumentarfilm die senegalesische Rap-Szene vor und schon bald veröffentlichte sie ihre ersten Songs auf diversen Compilations. Ihre Auseinandersetzung mit sozialen Themen findet immer öfter Ausdruck in ihrer Musik. Ihre wachsende Popularität nutzt die Künstlerin, um ihr Engagement speziell für die Situation der Frauen in ihrem Land voranzutreiben.

Schließlich veröffentlicht Sister Fa ihr erstes Solo-Album im Jahr 2005 und erhält dafür bei den senegalesischen HipHop Awards den Preis für die beste Neuentdeckung des Jahres. 2006 führen sie private Wege nach Berlin. Und auch hier findet ihre Musik schon bald einen fixen Platz in der heimischen Musikszene. In Berlin findet sie auch die kongenialen Partner für ihre Band. Mit professionellen Jazz-Musikern gelingt es ihr, senegalesische Rhythmen mit Rap-Beats, Soul und Jazz Elementen zu vereinen. Ihr neues Album „Sarabah - Tales from the Flipside of Paradise“ ist 2009 auf dem renommierten Label Piranha Records für den internationalen Markt erschienen.

www.myspace.com/sisterfa
www.sisterfa.com



Les Cinq Frères (Burkina Faso)
Donnerstag, 8. Juli, 22 Uhr, Festivalzelt
 

Rasante Rhythmen von den fünf virtuosen Musikern "Les Cinq Frères" aus Burkina Faso


Der bekannte Djembe- und Balafonspieler Louis Sanou stammt aus einer westafrikanischen Jeli Familie (Griot), wo das Geschichtenerzählen und Musizieren mit traditionellen Instrumenten seit jeher als Familienberuf ausgeübt wird. In seiner Familie erlernte Louis Sanou bereits in jungen Jahren verschiedene traditionelle Instrumente wie Bara, Talking Drum, Djembe und Balafon. Schon bald wurden große Musiker der westafrikanischen Musikszene auf sein Können aufmerksam und nahmen Louis Sanou in ihre Gruppen auf. So traf Louis Sanou schließlich auch auf den virtuosen Balafon-Spieler Mamadou Diabate, der seit einigen Jahren fixer Bestandteil der österreichischen Musikszene ist. Louis Sanou folgte schließlich Mamadou Diabate nach Österreich, wo er in seinen Gruppen „Bekadiya“ und „Percussion Mania“ spielt. 2005 gründete Louis Sanou in Burkina Faso die Gruppe „Les Cinq Frères“ mit Felix Sanou (Djembe), Seydou Diabate (Balafon), Robert Sanou (Dundun) und Siaka Diarra (Djembe).


Afrococo (Ghana/Kenia)
Donnerstag, 8. Juli, 20 Uhr, Festivalzelt


Copyright: Afrococo

Afrococo ist eine Gruppe von TänzerInnen und Trommlern aus Westafrika mit Verstärkung aus Europa. Das Programm reicht von authentischem traditionellen -, Modern- und Limbo-Tanz über fesselnde Trommelrhythmen bis hin zu afrikanischer Theater- und Gesangskunst. Gegründet wurde Afrococo von der vielseitigen Künstlerin Barbara Alli aus Ghana, die darüber hinaus beim KASUMAMA Afrika Festival ihr Können in ihren Workshops an die BesucherInnen weiter gibt.

www.afrococo.at



IYASA - Inkululeko Yabatsha School of Arts, Zimbabwe
"Spirit of Africa"
Mittwoch, 7. Juli 2010, 19 Uhr


Credit: Weiss Photography

12 Tänzer, Musiker & Schauspieler aus Zimbabwe. Beeindruckende Stimmen, faszinierende Chöre, Livemusik wie Donnergrollen und ein Rhythmus, der mitreißt! Gezeigt werden alte, traditionelle Tänze & Lieder wie es sie schon vor Jahrhunderten in Zimbabwe und Südafrika gegeben hat. Eine wunderbare Mischung aus Kunst, Professionalität, kraftvoller Poesie und purer Lebensfreude! Getanzte Geschichten die jeder versteht! Ein Erlebnis für Jung & Alt, das man so schnell nicht vergessen wird.


Rhythmus Cross Over
Sonntag, 11. Juli 2010, 12:30 Uhr

Quintbrass (Österreich)
Waldviertler Wackelsteine in Sachen klingendes Blech – diese Bezeichnung tragen die Musiker von Quintbrass, die seit 20 Jahren mit Spielfreude, viel Spaß und großem Engagement bei der Sache sind, zu Recht. Ihr Repertoire kennt wenig Grenzen, ihre Musik führt quer durch alle Stilepochen – von Barock, Klassik, Jazz und Improvisation bis hin zu Volksmusik. Ihre persönliche Note bringen sie mit ihrem eigenen Sound und zahlreichen Eigenkompositionen ein. Engagierte und spielfreudige Wackelsteine – vielleicht auch deshalb, weil die Musiker, die aus den unterschiedlichsten Berufsbereichen kommen, im gemeinsamen Musizieren ihren größten gemeinsamen Nenner finden.
www.quintbrass.at

Casa.tamtam (Senegal)
Casa.tamtam sind sechs Künstler aus dem Süden Senegals – der Casamance. Virtuos spielen sie die temperamentvollen und temporeichen Rhythmen ihrer Heimat, singen vom senegalesischen Alltagsleben und verführen zu einem Tanz der mitreißenden Lebensfreude! Die Djembefolas fühlen sich der reichhaltigen Tradition ihres Volkes, der Mandinke verpflichtet. Rhythmus, der aus dem Herzen kommt und von der Spiritualität und der Weisheit der Generationen erzählt. Ein Leben ohne Musik ist für die in Österreich lebenden Musiker unvorstellbar, denn Musik bedeutet Leben in Afrika.
www.casatamtam.com

Im Anschluss an die Konzerte werden die beiden außergewöhnlichen Musikensembles gemeinsam auf die Bühne gebeten, um ein musikalisches Experiment der Extraklasse zum Besten zu geben.