Open Stage
Donnerstag, 8. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, Bühne im
Afrikadorf
Neben der großen Bühne im Festivalzelt wird es
auch heuer wieder untertags die Open Stage im
Afrika-Kulturdorf geben. Die Open Stage bietet eine
Plattform für Informationen und Diskussionen zu
entwicklungspolitischen Themen, MusikerInnen und
KünstlerInnen können sich hier präsentieren und für die
jüngsten Gäste wird täglich ein Kinderprogramm von Babátólá
Alóba aus Nigeria angeboten.
Alle Beiträge der Open Stage sind gratis!

Donnerstag, 8 Juli 2010
13.30 Uhr Workshop: organisiert für die sozialökonomischen
Betriebe des Waldviertels, Durchführung des Workshops:
Frauensolidarität
16 Uhr Workshop: Globale Arbeitswelten,
Frauensolidarität
Der Verein Frauensolidarität
ist seit 1982 aktiv und engagiert sich für Frauenrechte in
Afrika, Asien und Lateinamerika. In ihrer Informationsarbeit
in Österreich verbindet die Frauensolidarität feministische
und entwicklungspolitische Konzepte. Thema ihres Workshops
ist diesmal die Fußball-WM in Südafrika. Es werden die
Hintergründe beleuchtet und über die Auswirkungen der
Fußball-WM auf die ärmeren Bevölkerungsschichten, speziell
auf die Arbeitswelt der Frauen, gesprochen. Gleichzeitig ist
auch die große Bedeutung des Fußballs in Afrika und Fußball
als Hoffnungsträger Thema des Workshops.
18 Uhr Workshop:
Bilder im Kopf - Unsere Welt neu entdecken, Südwind
Bilder über diese Welt entstehen vornehmlich in unseren
Köpfen. Nicht selten rufen sie Vorurteile und Klischees über
die "anderen" hervor! Weder sind wir uns dieser
Vorstellungen bewusst, noch hinterfragen wir, woher sie
kommen! Genau hier setzt dieser Workshop an: Wir verrücken
unsere Bilder an Hand von verschiedenen Weltkarten,
Familienfotos aus aller Welt und Diskussionen über uns
oftmals fremde Lebensweisen. Dabei reflektieren wir auch
unsere eigene Lebenswelt und Lebensqualität.
Freitag, 9 Juli 2010
11 Uhr Kinder: Märchen aus Nordafrika,
Babátólá Alóba
Der in Wien lebende Schriftsteller aus Nigeria hat 1999
seinen eigenen Verlag gegründet. In Schulen vermittelt
der Yoruba den Kindern afrikanische Kultur. Die
pädagogischen Ziele sind u.a. die Förderung junger Talente,
die Versöhnung unterschiedlicher Kulturen, die Vermittlung
neuer, kreativer Möglichkeiten der Entwicklung bzw.
Zusammenarbeit für Menschen, die Ermutigung des gedanklichen
Austausches zwischen Kindern verschiedener Kulturen auf
allen Gebieten der Kunst, Kommunikation und kreativen
Bewegung.
http://www.aloba.at/verlag-aloba.html
12 Uhr Kinder: Spiele aus Nordafrika,
Babátólá Alóba
Der
aus Nigeria stammende Pädagoge Babátólá Alóba führt in die
Rhythmen, Tänze, Gesänge und Naturspiele seiner Heimat, dem
Yorùbáland Nigerias, ein, um auf diese Art und Weise eine
Brücke zwischen beiden Kulturen zu bilden.
http://www.aloba.at/verlag-aloba.html
Programmänderung!! Der Vortrag "Hexerei und Fetischeure
(Niger)" von Fatima Freitag entfällt und wird nach
Möglichkeit zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt.
13 Uhr Film:
"Unterschätzt
und unbeachtet. Literarische Stimmen Äquatorialguineas"
Span.
Original mit dt. UT, Mischa G. Hendel
Äquatorialguinea ist der drittgrößte Erdölproduzent Afrikas
südlich der Sahara und das einzige afrikanische Land mit
Spanisch als Amtssprache. Weder Verlage noch Buchhandlungen
finden sich im Land. Die Regierung zeigt kein Interesse an
Kunst und Kultur. So bleibt die Bevölkerung, besonders die
Intellektuellen und Kunstschaffenden, isoliert und lebt
unter schwierigsten Bedingungen. Die „literarischen Stimmen
Äquatorialguineas“ (Juan Balboa, Donato Ndongo, María Nsué,
Guillermina Mekuy, etc.) zitieren in dieser Dokumentation
aus ihrem literarischen Schaffen und resümieren 40 Jahre
Unabhängigkeit von Spanien. Einige aus Guinea, andere aus
dem Exil. Sie reflektieren dabei die Terrorherrschaft des
ersten Diktators Francisco Macías Nguema, analysieren die
Rolle Spaniens in der Geschichte des Landes und beschreiben
die heutige Situation unter Präsident Teodoro Obiang Nguema,
der seit 30 Jahren eine Scheindemokratie aufrecht erhält.
Der Film pendelt zwischen Äquatorialguinea und Spanien,
zwischen Vergangenheit(-sbewältigung), Gegenwart sowie
Zukunft bzw. Zukunftsperspektiven und zeigt das Leben im
Zwiespalt zwischen afrikanischem Ursprung und europäischer
Metropole.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde mit
dem Filmemacher.
14.30 Uhr Film & Diskussion: „Here to Stay“, Markus
Wailand
Moderation: Alexis Neuberg (Radio Afrika TV)
Wien ist die Welthauptstadt des „Hauswandrassismus“. Von
tausenden Fassaden schreit es „N**** raus“ oder „Kill all
N*****“: Der Film sucht nach den Hetzern und will die
WienerInnen vom kollektiven Wegschaun abhalten. Er zeigt die
Kämpfe der Black Community gegen rassisitische Klischees und
ihr Engagement um positive Gegenentwürfe. Denn auch sie sind
Wien und „here to stay“ – hier zu bleiben. Im Anschluss an
den Film findet eine Diskussion mit Markus Weiland statt,
die von Alexis Nshimyimana Neuberg (Radio Afrika TV)
moderiert wird.
16 Uhr Workshop: Uganda, Life Earth
Der
Verein Life Earth unterstützt Projekte zur Förderung in den
Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales in Ostafrika.
Dies sind Photovoltaik- und Solarheißwasserprojekte für
Spitäler, Gesundheitszentren und „Dorfkliniken“,
Patenkind-Aktionen für AIDS-Waisen sowie soziale Projekte
zur Unterstützung in Slumgebieten und Aufklärungsprojekte.
2010 ist die Initiierung eines Projekts mit jungen
Prostituierten in Uganda geplant. Life Earth über diverse
sozial- und gesundheitskritische Probleme in Uganda und
darüber wie der Vereins auf diese Probleme reagieren.
18 Uhr Konzert:
Tshila
(Uganda) - Gitarre/Gesang
Die
ugandische Sängerin und Komponistin Tshila wird als eine der
vielversprechendsten Talente Afrikas bezeichnet. Sie ist
eine Spätberufene. Erst nach ihrem Studium widmete sie sich
der Musik und wurde vom World Pulse Magazine als eine
einflussreiche Frau bezeichnet, die nicht nur durch Musik
sondern auch durch ihr gesellschaftliches Engagement zur
Entwicklung beiträgt.
Samstag, 10. Juli 2010
11 Uhr Kinder: Märchen aus Zentral- und Südafrika,
Babátólá Alóba
Der in Wien lebende Schriftsteller aus Nigeria hat 1999
seinen eigenen Verlag gegründet. In Schulen vermittelt
der Yoruba den Kindern afrikanische Kultur. Die
pädagogischen Ziele sind u.a. die Förderung junger Talente,
die Versöhnung unterschiedlicher Kulturen, die Vermittlung
neuer, kreativer Möglichkeiten der Entwicklung bzw.
Zusammenarbeit für Menschen, die Ermutigung des gedanklichen
Austausches zwischen Kindern verschiedener Kulturen auf
allen Gebieten der Kunst, Kommunikation und kreativen
Bewegung.
http://www.aloba.at/verlag-aloba.html
12 Uhr Kinder: Spiele aus Zentral- und Südafrika,
Babátólá Alóba
Der aus Nigeria
stammende Pädagoge Babátólá Alóba führt in die Rhythmen,
Tänze, Gesänge und Naturspiele seiner Heimat, dem Yorùbáland
Nigerias, ein, um auf diese Art und Weise eine Brücke
zwischen beiden Kulturen zu bilden.
http://www.aloba.at/verlag-aloba.html
13 Uhr Workshop: WM Kampagne Amnesty International,
Sabine Vogler
Nationale Fußball Teams werden alles geben, um 2010 die
Fußball WM in Südafrika zu bestreiten. Ein anderes Team hat
sich aufgestellt, um für die Menschenrechte zu kämpfen. 11
Mitglieder über die ganze Welt verteilt haben sich zum Team
"Stand Up United" zusammengeschlossen, um ein gemeinsames
Ziel zu verfolgen - Gleichheit, Gerechtigkeit und
Menschenwürde. Sie rechnen mit starken Gegnern, aber mit der
Unterstützung ihrer Fans können sie gewinnen. Dies ist die
neue Kampagne von Amnesty International in Anlehnung an die
Fußball WM und soll beim Festival in Form eines Rollenspiels
mit Jugendlichen aufbereitet werden.
15 Uhr Film:
„marafiki wa sanaa“ (Tansania),
Christian Pfabigan
Sam
und seine Freunde in Bagamoyo sind ein gutes Beispiel für
die Situation von jungen KünstlerInnen in Tansania. Trotz
prekärer Lebensumstände ist es ihnen ein Anliegen, ihre
Kreativität zu nutzen, um den Menschen in ihrem Land ihre
Botschaften zu vermitteln. Nicht nur die Musikrichtung Bongo
Flava (lokale Form des Hip-Hops) wird von den Jugendlichen
genutzt, um ihre Wünsche und Anliegen zu artikulieren,
sondern eine Vielfalt von unterschiedlichsten Medien wird
verwendet, wie beispielsweise Bildende Kunst, Handwerke wie
schnitzen oder häkeln, Tanz und andere Musikrichtungen wie
Reggae, Hip-Hop, Dansi, Ngoma, .... Was den jungen Künstlern
nicht fehlt ist die Hoffnung und der Glaube daran, dass sie
etwas in ihrer Gesellschaft verändern können. Obwohl sie
selber zumeist sehr jung sind, legen sie großen Wert darauf,
ihre Talente und Fähigkeiten an andere Kinder und
Jugendliche weiterzugeben. Diese werden in zeichnen, tanzen,
trommeln oder Theater unterrichtet. „Marafiki wa sanaa“
bietet einen kurzen Einblick in die Lebensbedingungen von
jungen Künstlern in Tansania. Dadurch wird klar, dass dieses
Land mehr zu bieten hat als nur klassische
Touristenattraktionen.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussionsrunde mit
dem Filmemacher.
16 Uhr Workshop: Tansania, Life Earth
Der
Verein Life Earth unterstützt Projekte zur Förderung in den
Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales in Ostafrika.
Dies sind Photovoltaik- und Solarheißwasserprojekte für
Spitäler, Gesundheitszentren und „Dorfkliniken“,
Patenkind-Aktionen für AIDS-Waisen sowie soziale Projekte
zur Unterstützung in Slumgebieten und Aufklärungsprojekte.
Derzeit läuft das Gesundheitsförderungsprojekt „Sehen ohne
Grenzen“ in Kooperation mit Augenärzten des LKH Bruck/Mur in
Tansania.
17 Uhr Orientalische Tanzperformance: Eva Hakim
Tanzperformance der Tanzpädagogin Eva Hakim, die auch als
Workshopleiterin die KASUMAMA-BesucherInnen in diesen
sinnlichen Tanz aus dem Orient einführt.
18 Uhr Konzert: Sidy Keita Trio (Senegal)
Sidy Keita (Percussion), Paibou Keita (Percussion), Solo
Kouyate (Kora, Gesang)
Sidy Keita ist in einer großen Künstler-Familie von Tänzern
und Trommlern aufgewachsen und begann schon in Kindesjahren
die traditionellen Rhythmen seiner Kultur, Mandeng, zu
erlernen. Mit 23 Jahren begab er sich auf eine musikalische
Abenteuerreise nach Guinea-Conakry, um von den alten
Meistern der Djembe die Bedeutungen und Geschichten der
westafrikanischen Rhythmen zu erfahren.
Sonntag, 11. Juli 2010
10 Uhr Kinder: Märchen & Spiele aus Ost- und
Westafrika,
Babátólá Alóba
Der in Wien lebende Schriftsteller aus Nigeria hat 1999
seinen eigenen Verlag gegründet. In Schulen vermittelt
der Yoruba den Kindern afrikanische Kultur. Die
pädagogischen Ziele sind u.a. die Förderung junger Talente,
die Versöhnung unterschiedlicher Kulturen, die Vermittlung
neuer, kreativer Möglichkeiten der Entwicklung bzw.
Zusammenarbeit für Menschen, die Ermutigung des gedanklichen
Austausches zwischen Kindern verschiedener Kulturen auf
allen Gebieten der Kunst, Kommunikation und kreativen
Bewegung.
http://www.aloba.at/verlag-aloba.html
11 Uhr Konzert: Kairaba (Senegal)
Solo Kouyate (Kora, Gesang), Sidy Keita (Percussion), Aron
(Kalebasse)
Solo Kouyate ist Griot. Die Griots sind die Bewahrer der
Geschichte, der oralen Literatur und Musik ihrer Völker. Sie
werden auch die Bibliotheken Afrikas genannt. Sie singen
Balladen, erzählen Geschichten und unterhalten. Bei vielen
traditionellen Zeremonien ist die Anwesenheit von Griots
erforderlich. Solo, der zur Zeit in Wien lebt, hat sich mit
seiner westafrikanischen Harfe, der Kora, mit dem
klassischen Gitarristen vom Konservatorium Aron Saringer und
der Jazz-Kontrabassistin Judith Ferstel zusammen gefunden
und sich mit zwei weiteren Musikern zur Gruppe KAIRABA
formatiert. Eine spannende Musikmelange für
ab-ort-musik-Publikum: afrikanische, orientalische und
österreichische Musikelemente fließen zusammen und bieten
ein außergewöhnliches Klangerlebnis.


